Einschränkung bei der Twittersuche

Ich habe in den letzten Tagen festgestellt, dass ich bei der twittereigenen Suchmaschine nur noch einige Tage in die Vergangenheit suchen kann.

Wer in dieser Zeit nicht getwittert hat, ist nicht zu finden.

Jeder, der diese Suche zum Recherchieren benutzt, sollte überprüfen, ob diese Einschränkung besteht.

Und das macht man so…

https://www.twitter.com/search-advanced

@Namen unter „Personen-von diesen Accounts“ eintragen und ein Datum in der Vergangenheit wählen (heute ist der 23.07)

Ich wähle den 15.07.

Das sieht so aus…

jetzt den 14.07.

Das sieht ganz anders aus. Da wirkt die Einschränkung von Twitter.

Mittels VPN kann man sehen, dass doch Tweets da sind.

Man sieht, ich werde von Twitter unter Verwendung meiner IP Nummer eingeschränkt.

Das gleiche passiert, wenn ich in einem anonymen Browser-Fenster suche.

Dann bin ich zwar nicht eingeloggt, aber Twitter identifiziert mich durch meiner IP Nummer.

Warum das so ist, sagt mir Twitter nicht.

 

 

Update 28.07.2017

 

Diese, von mir beschriebene, Einschränkung gibt es so nicht mehr.

Twitter hat sie wieder entfernt.

Die Proteste wirken – Alles nur ein banaler „Fehler“ bei Twitter?

Heute melden einige Twitterer unter dem Hashtag #shadowban, dass es sich bei der Einschränkung der Reichweite vieler Twitter-Nutzer nur um einen „Fehler“ in einem „Spamfilter“ handeln soll. Eine Onlinezeitung*), berichtet, dass „ein technisches Problem dazu geführt (hat), dass Accounts mehrerer Nutzer nicht mehr über die Suchfunktion gefunden werden konnten.“ Twitter selbst – man höre und staune – „wies entschieden zurück“, dass es sich hierbei um einen „Shadowban“ handeln würde.

Wörtlich wird in dem Artikel der Onlinezeitung ein Twitter-Sprecher zitiert: „Wir haben ein Problem mit einem unserer Spam-Filter, der die Suchfunktion auf Twitter beeinflußt hat. Dies hat dazu geführt, daß einige Inhalte und Konten in der Suche nicht mehr verfügbar sind. Unsere Teams arbeiten daran, das Problem zu lösen und wir erwarten, daß Twitter schon sehr bald wieder wie gewohnt funktioniert.

Das ist schon sehr interessant, zumal es sich nicht nur um „mehrere“ oder „einige“, sondern um zigtausende Twitter-Nutzer weltweit handelt, die vom „Shadowban“ betroffen waren und sind. Hinzu kommt, dass dieser „Fehler“ auch nicht erst seit paar Tagen, sondern bereits seit vielen Monaten existiert! In den USA tauchen erste Berichte bereits Anfang 2016 auf!

Daher ist diese Aussage von Twitter, es handele sich um einen „Fehler im Spam-Filter“, zumindest anzuzweifeln. Man fragt sich natürlich auch, warum Twitter seit Monaten auf  Abertausende von Beschwerden nicht reagiert hat. Warum sollte ein „angeblich banaler Fehler“ denn so offensichtlich verheimlicht und trotz Protesten, trotz Beschwerden und Hinweisen so lange ignoriert werden? Erst jetzt, wo die ganze Thematik so hochkocht, kommt Twitter aus dem Loch gekrochen und redet von einem „Fehler“ im System? Ich für mein Teil hätte eine bessere und vor allem sinnvolle, von der Logik her stimmige „Ausrede“ erwartet.

Das alles spricht nicht für Transparenz und Offenheit von Seiten Twitter. Deshalb kann man Twitter auch nach wie vor kein Vertrauen entgegenbringen. Und erst recht so lange nicht, bis sich Twitter in einen offenen Dialog mit den Nutzern einlässt und eine einfache, funktionierende Kontaktaufnahme in Problemfällen ermöglicht. Hier muss man sich ganz schnell etwas einfallen lassen, damit die Glaubwürdigkeit von Twitter nicht gänzlich ruiniert wird! Und dass sich Twitter ausgerechnet gegenüber einer eher „konservativ“ und „rechts“ orientierten Onlinezeitung – von deren sonstigen Inhalten wir uns als neutrales Medium hier klar distanzieren – so „spontan“ äußert und unsere ganzen Anfragen und Kontaktversuche der letzten Monate geflissentlich ignoriert hat, ist eigentlich nicht erstaunlich, sondern lässt eher tief blicken!

Auch der „Bayerische Rundfunk“ hat sich mit dem Thema beschäftigt. Allerdings bislang mehr nur ein Abdruck der Twitter-Argumente.

Die TAZ steigt etwas mehr in das Thema ein und erwähnt in dem Artikel auch unsere Initiative. Vielen Dank dafür.

Man sieht: Es tut sich was! Wir werden jedenfalls weiter verfolgen, wie sich die Situation entwickelt!


Nachtrag:
Der Bayerische Rundfunk hat uns folgende Stellungnahme geschrieben:

Es kann durchaus sein, dass seit Monaten Menschen in Spam-Filtern landen. Deshalb ist es ja gut, dass das jetzt durch die JF und andere Aufmerksamkeit bekommt.

In den Fällen in den USA, die mir bekannt sind (eher Anfang 2017) gab es von Twitter bei vorübergehenden Sperrungen immer eine Benachrichtigung. Deshalb sagen die auch, dass sie nicht „Shadow“-bannen.

Alles andere sind Spamfilter, oder Nutzer, die Follower churnen, oder sich anderweitig nicht an die vielen Regeln halten. Für Nutzer genauso ärgerlich, klar.

mit besten Grüßen,

M.Muth


Unsere Anmerkung dazu:
Das ist schon in weiten Teilen richtig, jedoch gehen die Anfänge des Shadowbans bereits auf Anfang 2016 in den USA zurück. Während Anfang 2017 offenbar User in den USA „benachrichtigt“ wurden, ist dies in Deutschland/Europa jedoch nie geschehen und muss daher als „Shadowban“ gewertet werden. Zudem haben wir Hunderte von Twitter-Nutzern, die trotz regelkonfomen Verhalten in den Shadowban geschickt worden. Natürlich durch „Automatismen“, die nun pauschal als „Spam-Filter“ hingestellt werden. Mit dieser „Allround-Erklärung“ als „Totschlagargument“ macht man es sich jedoch einfach zu leicht!

Wir bleiben dran.

*) Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass zitierte oder verlinkte Quellen nicht die Meinung von „shadowban.de“ wiederspiegeln!

Bin ich im Shadowban? – Hier könnt ihr testen!

Viele Twitter-Nutzer wissen gar nicht, dass sie sich möglicherweise im „Shadowban“ befinden, denn Twitter informiert bekanntlich über diese „Bestrafung“ nicht.

Der Twitter-User @xho hat ein Tool geschrieben, mit dem jeder selbst prüfen kann, ob Twitter ihn in den Shadowban geschickt hat. Der Test generiert eine Suche auf Twitter nach dem eingegebenen Account-Namen im ausgeloggten Zustand und meldet, ob Tweets des Users gefunden werden oder nicht. Dieser Test ist auch bei uns über

http://tester.shadowban.de/

abrufbar! Alternativ auch über die Seite von @xho unter:

http://shadownban-checker.xho.bedita.net/

howo1 hat die Funktionsweise bereits anschaulich erklärt.

Bitte beachtet!
Dieser Test funktioniert nur bei offenen Accounts!

Accounts, die auf privat geschaltet sind (am Schloss-Symbol erkennbar), haben sich freiwillig für Fremde und auch für diesen Test unsichtbar gemacht. Für diese Accounts ist der Test nicht geeignet!

Beachtet bitte auch, dass der Test auf Twitter ausgeführt wird und nur ein unverbindliches Resultat liefern kann, da Twitter durchaus die Möglichkeit hat, die Ergebnisse zu verfälschen. Sei es bewusst absichtlich oder einfach durch banale Softwarefehler.

Disclaimer:
Ihr stimmt mit der Benutzung des Tools zu, dass ihr den Test auf freiwilliger unverbindlicher Basis nutzt. Shadowban.de ist für die Ergebnisse nicht verantwortlich!

 

Die falsche „Balleryna“

Twitter-Datenanalyse bei der AfD: Die falsche Balleryna

In einer aufwendigen Recherche und Datenanalyse hat „Netzpolitik.org“ die Follower und das Netzwerk des größten Twitter-Kanals aus dem AfD-Umfeld ausgewertet. Das Ergebnis: Balleryna operierte als Fake-Account und ist ein Scheinriese, der kaum deutsche Follower hat.
Weiterlesen bei Netzpolitik.org

Für mich ein sehr interessanter und lesenswerter Artikel, der über die Grundthematik hinaus sehr schön demonstriert und beschreibt, wie hilflos oder auch dumm – und oft geradezu erschreckend untätig Twitter meist den „echten“ Gefahren für die Qualität eines sozialen Netzwerkes, wie „Social-Bots“, „Fake-Accounts“ und „Fake-News“ begegnet! Da merkt man erst, in was für einer widerlichen „Soße“ aus Scheinwelten der normale, „menschliche“ Nutzer bei Twitter oftmals schwimmt und das hier ganz gewaltig „der Wurm“ drin ist.

Neues vom Shadowban

03.06.2017

Es gibt jetzt einen Online Shadowban Test

http://shadownban-checker.xho.bedita.net/
oder als Mirror
http://www.shadowban.de/tester/

 

Ich (@howo1) bin zur Zeit (03.06.2017) im Shadowban

Ich empfehle den Link anonym (also vorher bei Twitter ausloggen) auszuführen.Es ist aber nicht unbedingt notwendig, da der Tester im Normalfall grundsätzlich eine anonyme Abfrage unabhängig von einem „Log-In“ durchführt.

Ein anonymer ist ist notwendig, weil Twitter ggf. anders reagiert, wenn ein eingeloggter Nutzer „erkannt“ wird.

Denn wenn Twitter mich erkennt zeigt Twitter mir natürlich meine eigenen Tweets.

anonym (ausgeloggt):

 

nicht anonym (eingeloggt):

Dieser Test funktioniert auch nur bei offenen Accounts.

Accounts die auf privat geschaltet sind, am Schloss erkennbar, haben sich freiwillig für Fremde und auch für diesen Test unsichtbar gemacht.

Meine Gedanken: Wie wird man vermutlich Opfer im „Shadowban“?

Aus den Medien ist bekannt, dass die Betreiber von Plattformen wie Twitter aufgefordert werden, Beiträge, die beleidigen oder Hass darstellen, Gewalt verherrlichen bzw. dazu aufrufen, zu sperren. An sich ein Vorgehen, das zu begrüßen ist und auch Twitter versucht offenbar, dies umzusetzen. Leider scheint dieses Aussortieren nicht so recht zu funktionieren, denn immer mehr völlig unschuldige Nutzer des Twitter-Netzwerkes werden gebannt, ohne dass sie sich hier etwas vorzuwerfen hätten. Der „Algorithmus“, den Twitter hier anwendet, scheint also in weiten Teilen zu versagen!

Nachdem ich selbst jetzt schon zwei Accounts wegen der Verbannung in die „Unsichtbarkeit“ aufgeben musste, und ich auch mit meinem neu eingerichteten Twitter-Account schon nach wenigen Tagen im „Shadowban“ landete, habe ich mal ein wenig meine Timeline (TL) durchgesehen. Im Ergebnis bin ich nach wie vor überzeugt, nichts getan zu haben, was gegen die Twitter-Nutzungsbedingungen verstößt. Genau so wenig habe ich in irgendeiner Art und Weise verbotene oder rechtswidrige Dinge getan und schon gar nicht jemanden angegriffen bzw. beleidigt.

Da ich mich selbst jahrelang beruflich mit Statistik und Datenaufbereitung beschäftigt habe, reiften in mir ein paar Gedanken zur Problematik. Und die Gedanken sind ja immer noch „frei“ – auch Twitter gegenüber. Als Ergebnis gehe ich gedanklich von gewissen Mechanismen aus, die ich – wie ich betone – allerdings auch nur vermuten kann und aus den Beobachtungen resultieren:

Twitter nutzt vielleicht eine Art „Score“-System, so wie es auch Banken oder die Schufa verwenden. Das heißt, jeder Nutzer wird nach bestimmten Faktoren „bewertet“. Gewisse „Tätigkeiten“ oder „Verhaltensweisen“ erhöhen bzw. erniedrigen den Score. Beim Überschreiten einer gewissen „Grenze“ werden dann Konsequenzen ausgelöst. Bei Twitter möglicherweise der „Shadowban“.

Deshalb ist auch ein einzelnes konkretes Ereignis, das zum Bann geführt hat, für die Nutzer in der Regel nicht auszumachen. Wenn ich mir meine Timeline (TL), die ja in meinem „neuen“ Account noch nicht soooo lang ist, ansehe, gehe ich mittlerweile davon aus, dass folgende „Tätigkeiten“ den Score erhöhen könnten:

  • Retweets bei Nutzern mit bereits „erhöhtem“ Score, bzw. Nutzern, die sich aktuell im „Shadowban“ befinden.
  • Das Folgen eines Nutzers mit bereits erhöhtem Score oder im Shadowban befindlich.
  • Antworten in Tweets, die von Nutzern mit erhöhtem Score erstellt wurden, oder in einem Tweet ebenfalls geantwortet haben.
  • Das Posten in Hashtags, in denen sich viele Nutzer mit erhöhtem Score bewegen.
  • Das Posten in Hashtags, die aus irgendwelchen Gründen und Faktoren für Twitter „auffällig“ sind. Vielleicht gehört „gefragtgejagt“ dazu. Auffällig bei mir ist, dass für mich eigentlich erst seit meiner aktiven Teilnahme in diesem Hashtag die „Probleme“ angefangen haben.
  • Das Posten von Bildern, die im Internet (z.B. über die Google-Bildersuche) verfügbar sind. Möglicherweise sieht Twitter darin eine Art „Copyright“-Verletzung.
  • Ich habe in letzter Zeit häufig Accounts von Werbeanzeigen (gesponserte Tweets) blockiert. Vielleicht erhöht diese „Verweigerung“ auch den Score.
  • In letzter Zeit habe ich häufig „Spammer“ bei Twitter gemeldet und blockiert. Eventuell ist auch diese Häufung „auffällig“ für Twitter und Grund zur Erhöhung des Scores. Wird man u.U. selbst von jemandem „blockiert“ oder bei Twitter „gemeldet“ (auch unbegründet), erhöht dies eventuell ebenfalls den Score. Vielleicht – rein hypothetisch – nutzen das auch vom Nutzer blockierte Spammer, in dem sie mit einem Automatismus jeden Nutzer bei Twitter wiederum „melden“, der sie blockiert.
  • Und natürlich die Nutzung gewisser Worte, Floskeln und Ausdrücke in den Tweets, die auf einer internen „schwarzen“ Liste bei Twitter stehen, sowie der berühmt, berüchtigte „Analyse-Algorithmus“, der die Ausdrucksweise, den Schreibstil und andere Faktoren in textlicher Hinsicht berücksichtigt. Auch hier dürften zusätzliche Faktoren, wie der Scorewert des Tweeterstellers – auch wenn man selbst hier nur antwortet bzw. retweetet – eine Rolle spielen und Einfluss auf den Score haben. Alles in allem Dinge, die ein „normaler“ Nutzer also weder bewusst noch wissend beeinflussen oder steuern kann.

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies natürlich alles nur Vermutungen und keine Tatsachen sind, denn die können letztendlich eh keine Außenstehenden – wie wir „normalen Twitter-User“ – beweisen oder gar nachweisen. Aber bei Twitter hätte man ja die Gelegenheit zur Aufklärung. Statt dessen herrscht dort eisiges, überhebliches Schweigen. Jeder kleinste Versuch zur Kommunikation mit Twitter wurde bisher geblockt oder verlief einfach im Sande! Man ist an einem Dialog nicht interessiert. Das lässt tief blicken, denn offene Kommunikation sieht anders aus! Twitter streitet jedoch – trotz anderslautender Beweise – jegliche Form von „Shadowban“-Mechanismen ab. Als der Druck kürzlich zu groß wurde, weil auch Journalisten betroffen waren, wollte man dies mit einem Fehler in den Spamfiltern kleinreden, der angeblich abgestellt wurde. Dies ist nachweislich allerdings schlicht falsch, die meisten Medien ließen sich damit jedoch erst einmal „beruhigen“. Leider ein neuerlicher medialer Irrtum!

Schon allein durch die Nutzung eines aus vielen Einzelfaktoren bestehenden Scoresystems ist Außenstehenden jede Möglichkeit genommen, die Dinge „nachvollziehen“ zu können. Wir können allerdings von Twitter verlangen, die Technik so einzusetzen, dass keine Unschuldigen betroffen sind und damit zu Unrecht diskriminiert werden.

Jetzt ist Twitter am Zug! Wir warten….

Shadowban FAQ

Was ist Shadowban?

Shadowban – oder auch Stealth Banning – ist das heimliche Einschränken der Reichweite von einem Twitterer. Twitter möchte damit offenbar automatisiert Spam, Hass u.ä. bekämpfen. Eigentlich ein guter Ansatz. Aber: Durch fehlerhafte Algorithmen und ein Filtersystem, das eher an eine pauschale Gießkanne erinnert, sind davon auch immer mehr unschuldige Twitterer betroffen – und zwar weltweit!

Für im Shadowban befindliche Twitter-Nutzer bedeutet dies, dass ein Tweet nur noch von den eigenen Followern in der TL (Timeline) gelesen werden kann. Unter dem jeweils benutzten Hashtag (#Tagesschau #ARD #Lanz usw.) ist der Betroffene nicht mehr zu sehen.

Diese Einschränkung kann 24 Stunden oder viele Tage andauern. Twitter informiert die Betroffenen nicht darüber und sagt auch nicht, was man angeblich falsch gemacht hat oder wie lange die „Strafe“ im Shadowban dauert.

Wie erkenne ich, ob ich vom  Shadowban betroffen bin?

Einen Shadowban erkennt man im eigenen Account selbst nicht.

Man bemerkt es nur an den weniger werdenden Likes, oder dass eventuell andere Twitterer fragen, warum man unter einem Hashtag aktuell nicht zu sehen ist.

Es gibt einen automatisierten Test, den ihr bei uns unter

http://tester.shadowban.de/

findet.

Alternaiv:
Um manuell zu testen, ob man betroffen ist, muss man Folgendes tun:
Öffne ein privates / Inkognito-Fenster im genutzten Browser (Chrome, Firefox o.a.) und gehe dann auf

https://www.twitter.com/search-advanced

 

und trage die zu überprüfende Person ein. Bei bestehendem Shadowban werden keine Tweets angezeigt. Das Gemeine am Shadowban ist: Die Benutzer erfahren nicht, dass sie betroffen sind. Es ist, als wäre man von der Außenwelt abgeschnitten. Twitter will auch gar nicht, dass Benutzer wissen, wann oder warum sie zensiert werden.

Wenn man als Sichtbarer einen Tweet quotet (zitiert) und im zitierten Tweet befindet sich ein Unsichtbarer, dann erscheint für Außenstehende „Dieser Tweet ist nicht verfügbar“.

In diesem Fall sollte man auf den über dem „Dieser Tweet ist nicht verfügbar“ befindlichen Link klicken. Dann kann man den angeblich „nicht verfügbaren“ Tweet lesen.

Wo finde ich Hilfe?

Twitter : @nonccnsuram
oder bei www.shadowban.de

Twitter selber sagt dazu nichts und hilft auch nicht, denn Twitter meint dass der Shadowban zu Recht besteht. Nach unseren Erfahrungen trifft es jedoch sehr viele – und immer mehr – Unschuldige.

Wichtig!

Wer sich mit dem Twitter-Service über die Kontaktformulare in Verbindung setzen möchte, um den Sachverhalt zu klären, stößt auf ein Hindernis: Die Meldung kann nicht abgeschickt werden. Der Knopf zum Absenden kann nicht betätigt werden. Er ist ausgegraut. Twitter verhindert hier also ganz bewusst die Kontaktaufnahme.

Wer ist betroffen?

Jeder kann betroffen sein. Ein ,,falsches“ Wort twittern genügt möglicherweise. Das eigentliche Ziel sind Spammer, Hetzer usw. Der Algorithmus, den Twitter einsetzt, scheint jedoch sehr ungenau zu arbeiten. Deshalb trifft es auch sehr viele Unschuldige, die sich an alle Bedingungen und Regeln bei Twitter halten. Wir haben unsere Vermutungen, warum jemand in den „Shadowban“ gerät, in diesem Beitrag zusammengefasst.

Was sind die Folgen vom Shadowban?

Alle „Nicht-Follower“ sehen deine Tweets nicht mehr. Das DM System am PC bzw. Mac ist nur eingeschränkt möglich. Das Twitter Support-Formular kann nicht mehr genutzt werden. Retweets von im Shadowban befindlichen „Unsichtbaren“ werden nicht angezeigt.

Was kann ich gegen den Shadowban tun?

Zurzeit kann man nichts dagegen tun. Es bleibt den Betroffenen nichts anderes übrig als zu warten, bis der Shadowban seitens Twitter wieder aufgehoben wird. Ein einheitliches Zeitfenster existiert dabei nicht.

Seit ihr „linke Gutmenschen“ oder „rechte Spinner“?

Diese Frage hören wir auch immer wieder. Ein ganz klares „NEIN“! Wir legen großen Wert auf die Feststellung, dass wir uns als „neutrales Medium“ verstehen und damit keiner politischen Richtung, sei es „links“, „Mitte“ oder „rechts“ nahestehen und uns auch mit keiner politischen Richtung identifizieren!

Erinnerung zu unserer Umfrage

Hallo liebe Twitterer,

wir erinnern noch einmal gerne an folgende Umfrage:

Bitte alle fleißg teilnehmen, damit wir die nächsten Schritte gegen den #shadowban planen können. Vielen Dank

Herzlich Willkommen

Dieser Blog dient zum intensiven Austausch zum Thema #shadowban. Jeder kann hier Beiträge verfassen und aktiv an der Community teilhaben.

Für Eure eigenen Erfahrungen, Kenntnisse, Tipps, Tricks und Know-How zum Thema #shadowban sind wir sehr dankbar.

Wir legen Wert auf die Feststellung, dass wir uns als „neutrales Medium“ verstehen und damit keiner politischen Richtung, sei es „Links“, „Mitte“ oder „Rechts“ nahestehen!

Also viel Spaß beim Bloggen.